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Fischerei-Portal mit Biss: Bissanzeiger startet mit strategischen Investoren durch

Fischen ist ein naturnahes Hobby, doch auch hier ist die digitale Welt angekommen. Denn Gewässerbetreiber und Fischer hatten bisher mit einigen organisatorischen Schwierigkeiten zu kämpfen, die die Oberösterreicher Wolfgang Lang und Michael Plöckinger mit ihrer Komplettlösung für die nachhaltige fischereiliche Bewirtschaftung und dem Portal bissanzeiger.net ausräumen können. Seit 2013 bringen sie Gewässerbewirtschafter und Fischer mit ihrem Startup digital zusammen. Mit der Entwicklung des Portals wurde neben dem Studium 2013 gestartet, wo sich die beiden über akostart OÖ auch kennengelernt haben. Mehr als 180 Gewässer auf einer Fläche von über 19.000 Hektar in Österreich und Deutschland stehen für die Fischer auf www.bissanzeiger.net bereits zur Auswahl. Darüber hinaus punktet das Portal mit einer sehr aktiven Facebook-Community mit über 46.000 Fans.

Oberösterreichische Investoren

Eine honorige Runde klinkt sich nun bei bissanzeiger ein: Georg Adam Starhemberg von der Fürst Starhemberg‘schen Familienstiftung in Eferding, die karriere.at – Gründer Oliver Sonnleithner und Klaus Hofbauer, Business Angel und leidenschaftlicher Fischer Günther Wiesauer, die Brüder Niklas und Conrad Salm-Reifferscheidt von der Forstverwaltung Steyregg sowie das Business Angel-Netzwerk Startup300 mit dem Linzer Geschäftsführer Michael Eisler investieren eine mittlere sechsstellige Summe in das Unternehmen. Zusätzlich ergänzen sie das Unternehmen von Lang und Plöckinger als strategische Partner und Berater und können durch den Hintergrund von einerseits Land- und Forstwirtschaft sowie andererseits Technologie unterschiedliche Bereiche abdecken.

Administrationshilfe für Revierbesitzer

Bissanzeiger serviciert sowohl Fischer als auch Revierbesitzer. Erstere finden auf bissanzeiger.net Angelplätze und können für diese auch gleich online Angelkarten ausdrucken (die Fischerkarte wird vorher via Scan überprüft). Den Gewässerbetreibern wird – europaweit einzigartig – mit „bissadmin“ eine elektronische Komplettlösung zur Minimierung des Verwaltungsaufwandes geboten.  Sie können Angelkarten elektronisch verwalten und ausgeben. Mit der bissadmin-Software müssen gestempelte Angelkarten nicht mehr umständlich an die Ausgabestellen geliefert werden, sondern diese können sich direkt ins Online-System einloggen und die Karten über einen normalen Drucker ausdrucken. Auch die gesetzliche Registrierkassenpflicht wird dabei erfüllt. Darüber hinaus haben die Revierbesitzer auf Knopfdruck den kompletten Überblick über alle ausgegebenen Angelkarten.

Darüber hinaus schätzen die Revierbesitzer eine 90prozentige Rücklaufquote der Fangstatistik. Traditionell musste der Fischer am Ende des Angeltages seinen Fang auf einer Karte eintragen und bei Postkästen oder Verkaufsstellen abgeben. Umständlich und unzeitgemäß – viele mieden diesen Aufwand. Der elektronische Eintrag ist einfacher zu handhaben und damit aussichtsreicher. Kunden wie die Energie AG, das Benediktinerstift Lambach oder das Forstamt Ottenstein nutzen das bissadmin-Tool bereits.

Europa im Blick

Die bissanzeiger-Gründer arbeiten an weiteren Services, um den Kundenstamm zu auszubauen. Mit dem Investorengeld soll die innovative Lösung für Fischer und Fischereiwirtschaft europaweit ausgeweitet werden. Mittelfristig will man im deutschen Markt stark vertreten sein, langfristig dann in ganz Europa.  Investor Georg Adam Starhemberg sieht das große Potenzial: „Bissanzeiger ist ein Vorreiter aus Österreich, das auf andere Länder übertragen werden kann. Darüber hinaus haben die Gründer ein Herz für die Fischerei und einen Fleiß, den man gerne unterstützt.“ erklärt er seine Motivation der Partnerschaft.

„Besonders wichtig ist uns, noch mehr Gewässerbetreiber anzusprechen und ihnen die innovativen Nutzungsmöglichkeiten von bissadmin aufzuzeigen.“ erklärt Wolfgang Lang. Verdient wird prozentuell an den ausgegebenen Angelkarten.

Unterschiedliche Gesetze

Aufgrund der unterschiedlichen Fischereigesetze pro Bundesland kämpfen die bissanzeiger-Gründer beim Online-Verkauf noch mit einem erhöhten Verwaltungsaufwand. Jede Fischerkarte muss – als amtliches Dokument –manuell via Scan geprüft werden. Kommt der Fischer aus einem anderen Bundesland oder dem Ausland, muss er zusätzlich zur Angelkarte noch eine Gastfischerkarte einlösen. Hier würden sich Wolfgang Lang und Michael Plöckinger eine Vereinfachung seitens der Gesetzgebung wünschen.

Die Fischerei als Hobby kommt momentan für beide etwas zu kurz. „Aber“, so sagt Plöckinger: „wir können uns nichts Schöneres vorstellen, als unserer Leidenschaft, dem Fischen, auch beruflich zu dienen, insofern ist der Freizeitmangel okay.“

bissanzeiger in Kürze

Bissanzeiger wurde 2013 von Wolfgang Lang aus Linz und Michael Plöckinger aus Aigen-Schlägl im Mühlkreis gegründet. Beide sind seit frühester Jugend leidenschaftlich der Fischerei verbunden. Lang ist Vorstandsmitglied des OÖ. Landes-Fischereivereines, Plöckinger ist Obmann beim Verein „Fliegenfischen Große Mühl“. Seit Herbst 2014 betreiben sie das Portal mit ihrer Firma „Fishing & Outdoor Apps GmbH“ hauptberuflich, das Büro befindet sich in der Linzer Hopfengasse.

Bissanzeiger bietet ein Online-Angebot für Angelkarten als Alternative zu den Kartenblöcken bei Ausgabestellen. Fischer können über www.bissanzeiger.net ihr präferiertes Gewässer aussuchen und nach dem Einreichen der fischereilichen Dokumente (Fischerkarte) unabhängig von Öffnungszeiten eine Angelkarte ausdrucken.

Mit der Lösung „bissadmin“ werden die Eigentümer und Pächter von Angelgewässern bedient. Sie können Angelkarten elektronisch verwalten und ausgeben. Auch die gesetzliche Registrierkassenpflicht wird dabei erfüllt. Besonders schätzen die Gewässerbewirtschafter die Verringerung des Verwaltungsaufwandes und die hohe Rücklaufquote der Fangstatistik.

Fishing & Outdoor Apps GmbH

Tel.: +43 676 848 811 223
info@bissanzeiger.net
www.bissanzeiger.net

Geschäftsführer:
Mag. Wolfgang Lang
Michael Plöckinger, BA, MA